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Das Denken hochsensibler Menschen


Warum das Gehirn von Hochsensiblen

manchmal wie ein junger Hund ist

 

 

 

 

 

 

Manchmal denke ich, das Gehirn von Hochsensiblen ist wie ein junger Hund. Es braucht etwas zu tun und klare Regeln. Wenn wir mit dem Hund nicht regelmäßig rausgehen, dann fängt er aus Langeweile an die Stuhlbeine anzunagen oder holt sein altes abgekautes Spielzeug unterm Sofa hervor. Er ist unterfordert. 

 

Wenn wir unser Gehirn einfach vor sich hin denken lassen ohne uns darum zu kümmern, dann macht es aus Langeweile auch Quatsch: Sucht sich Neues beim stundenlangen Surfen im Internet, nervt die Kollegen oder Familie mit Verbesserungsvorschlägen, denkt über die Probleme anderer nach oder kramt schon tausendfach gedachte Gedanken immer wieder hervor.

 

Zu bemerken, dass das Denken Unsinn anstellt, ist ein erster Schritt. Dann kann man vielleicht erst einmal sagen: Nein! Das möchte ich jetzt nicht denken.

Aber das hochsensible Gehirn möchte Beschäftigung. Vielen hochsensiblen Menschen tut es deshalb gut, sich kognitive Aufgaben zu suchen, die sie erfüllen. Ein Fernstudium anzufangen, für andere Korrektur zu lesen oder alte Interessen zu vertiefen ist für manche hHochsensible eine Art Entspannung.

 

Auch wenn man sich in der aktuellen Lebenslage gestresst fühlt und das Gefühl hat, gar keine Zeit zu haben, lohnt es sich darüber nachzudenken, ob das Denken ausreichend gefordert ist. 

Denn nach einem langen Spaziergang liegt der Hund entspannt zu Hause.

 


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Praxis für Hochsensibilität Kiel

 

Linnea Carstensen

Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

 

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