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Gesprächsgruppe: Introvertiertheit

Liebe Gesprächsgruppe, liebe Interessierte,

 

Was für eine herzliche und fröhliche Gruppe am Donnerstag! Ob das nun an den fantastischen Müsliriegeln von Angelika lag?

Vielen Dank dafür!

 

 

Die Themen Schüchternheit und Introvertiertheit / Extrovertiertheit sind mir wichtig. Euch scheint es genauso zu gehen.

 

Viele Hochsensible werden als schüchtern oder introvertiert bezeichnet. Dies kann zu Problemen führen, wenn diese Fremdzuschreibung nicht mit der eigene Wahrnehmung übereinstimmt oder negative Konnotationen wie Ängstlichkeit, Unfreundlichkeit, Intressenlosigkeit damit transportiert werden.

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:

 

Elaine Aron sieht Schüchternheit als vorübergehenden Gemütszustand. In neuen Situationen ist die Aufmerksamkeit auf alles Neue gerichtet. Hochsensible müssen diese vielen Informationen erst einmal verarbeiten und sind dadurch eventuell zunächst zurückhaltender. In vertrauten Situationen fällt es ihnen leichter mit anderen zu kommunizieren.

 

Aron geht außerdem davon aus, dass es sowohl introvertierte als auch extrovertierte Hochsensible gibt und natürlich alles dazwischen.

Introversion bedeutet, dass weniger Verlangen nach Neuem und Aufregendem besteht. Introvertierte Hochsensible sind möglicherweise still, ruhig und zufrieden mit einem einfachen Leben. Sie haben eher Probleme mit der Außenwelt.

Extroversion bedeutet, dass Antrieb und Neugierde überwiegen. Extrovertierte Hochsensible sind sowohl schnell gelangweilt als auch schnell überreizt. Sie haben eher einen inneren Konflikt zwischen Ruhebedürfnis und Lust nach Erlebnissen. Bei vielen tritt die Überreizung erst in der Ruhephase auf, was es noch schwieriger macht, sich genügend Ruhe zu gönnen.

 

Außerdem gibt es eine weitere Ebene von Introvertiertheit, die nicht mit der ersten übereinstimmen muss: Introvertierheit im Sinne von Ungeselligkeit. Diese Ausprägung bezeichnet also, wie sehr jemand das Bedürfnis hat in Gesellschaft zu sein. Einige Hochsensible lieben große Partys und Menschenmassen, anderen ist es ein Gräuel. Phasen des Alleinseins zur Erholung brauchen allerdings fast alle hochsensiblen Menschen.

 

(Noch mehr Informationen und die Quellenangaben zu diesen Infos findet ihr in meiner Bachelorarbeit S. 19ff. http://www.hochsensibel.org/dokumente/externe/Wissenschaft/Carstensen-B.A..pdf auf der Seite des IFHS)

 

 

Vielen lieben Dank für den Austausch und Eure Erfahrungen zu dem Thema!

Denn manchmal sind wir schüchtern, aber noch lange nicht immer und einige sind introvertiert und andere extrovertiert.

 

 

Die nächste Gesprächsgruppe zum Thema:

Was sind meine Gaben? Was gibt mir Kraft?

findet erst am 24. Mai statt.

Alle Termine findet Ihr hier: https://www.hochsensibilitaet-kiel.de/termine/

 

 

 

 

Herzlichen Gruß,

Linnea

 

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Praxis für Hochsensibilität

Linnea Carstensen

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