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Nachtrag zur Gesprächsgruppe: HSP in Beziehung

Liebe Gesprächsgruppe, liebe Interessierte,

 

 

Vor zwei Wochen ging es um Hochsensible in Beziehungen.

Wir haben vor Allem über Liebesbeziehungen zwischen Partnern (hier meine ich immer beide Geschlechter) mit unterschiedlich starker Reizwahrnehmung gesprochen. Also über Beziehungen zwischen HSP und Nicht-HSP , wenn man das denn so kategorisieren möchte.

Wie schön, dass wir gleich drei Paare dieser Konstellation dabei hatten.

Besonders wichtig war dabei, dass es trotz unterschiedlicher Bedürfnisse nicht darum gehen kann, dass ein Partner auf den anderen mehr Rücksicht nehmen und sich kümmern muss.

Auch wenn die Bedürfnisse von Hochsensiblen vielleicht stärker ausgeprägt sind oder weniger gut aufgeschoben werden können, sind sie nicht wichtiger, als die des Partners. Hochsensibilität sollte also bitte nicht als Waffe oder "Totschlagargument" benutzt werden.

Im Idealfall sollten beide Partner ihre eigenen Bedürfnisse möglichst gut wahrnehmen und darüber ins Gespräch kommen. Dabei spielt auch Selbstfürsorge eine große Rolle. Je besser ich für mich selbst sorgen kann, desto weniger bin ich von der Zuwendung des Partners abhängig, kann sie deswegen aber evtl. um so mehr genießen.

 

Im Gespräch fiel der Begriff High-Sensation-Seeker. Das ist eine Unterkategorie extrovertierter Hochsensibler, die ständig auf der Suche nach Neuem sind. (Ich weiß leider nicht genau, wer den Begriff eingeführt hat evtl. Birgit Trappmann-Korr.) Diese Hochsensiblen haben besonders starke Probleme sich ihr eigenes Bedürfnis nach Ruhe zu erfüllen, weil ein anderer Persönlichkeitsteil das Bedürfnis nach Abwechslung hat.

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