· 

Nachtrag zur Gesprächsgruppe: Hochsensibilität und Ernährung

Hallo,

letzte Woche ging es in der Gesprächsgruppe um das Thema Ernährung.

Mir war es zunächst wichtig über HPU zu informieren. Das ist eine Stoffwechselkrankheit, die besonders viele hochsensible Frauen (aber auch Männer haben). Dabei kommt es zu Zink-, Mangan- und Vitamin B6-Mangel. Symptome sind unter Anderem: wechselnde Nahrungsunverträglichkeiten,  Phasen von Schwäche, Hormonstörungen, Depressionen, Alkoholunverträglichkeit und chronische Krankheiten.

Einen Test zur Selbsteinschätzung gibt es hier:

http://www.keac.nl/de/hpu/online-fragebogen.html

Zur Testung und Behandlung muss man (leider) zur Heilpraktikerin.

 

Dann ging es um allgemeine Ernährungstipps.

Die Ökotrophologin, mit der ich gesprochen habe, empfiehlt kreativ zu probieren, was einem Selbst gut tut, statt starren Ideen zu folgen. (Hochsensible können ja leicht dogmatisch sein.)

Ausserdem gab es noch Infos zu Histaminintolleranz. Damit habe ich auch Probleme und fand die Info, das Histamin wasserlöslich ist sehr interessant. Wenn ich "Quatsch" gegessen habe, sagt mein Körper oft, mehr davon. Stattdessen trinke ich jetzt erstmal 2 Gläser Wasser und fand die Wirkung schon ganz gut.

 

 

Aus der Gruppe kam das Thema Nahrung als Selbstbelohnung.

Natürlich ist es nicht sehr gesund, sich mit Schokolade zu belohnen oder zu beruhigen. Ich sehe es allerdings als Selbstfürsorge. Du hast ein Bedürfnis nach Zuwendung ist stillst dieses. 

Wenn man dies bewusst tut, braucht es vielleicht schon weniger oder es geschieht zumindest ohne schlechtes Gewissen.

In einem weiteren Schritt kann man dann (wenn nötig) herausfinden, wie das Bedürfnis eventuell auch anders gestillt werden könnte. Ich finde Karottensticks sind keine Lösung ;-)

 

 

Wünsche Euch viel Freude am Essen!

Linnea


Kommentar schreiben

Kommentare: 0
Praxis für Hochsensibilität Kiel

Praxis für Hochsensibilität

Linnea Carstensen

Heilpraktikerin für Psychotherapie

Hamburger Chaussee 106

24113 Kiel

 

 

0159-06054031

info@hochsensibilitaet-kiel.de